Kategorie: Mitte

IL SANTO

Wir waren schon einmal dort und wir waren von ihr angetan. Bis jetzt…

Aktualisierung am 2. Juni 2010: Vor kurzem wieder in der Osteria gewesen. An einem der wenigen lauen Abende, die man in diesem Jahr bisher erleben durfte und man saß vor dem »Il Santo« und dachte an nichts Böses.

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ALPENSTÜCK

Lässt sich in einfachen Worten beschreiben, ist emotional verhaftet: „Süddeutsche Heimatküche“; prinzipiell nicht das schlechteste Etikett. Egal ob Schnitzel oder Braten: Speisen aus den Zeiten, als Großmutter noch den Kochlöffel schwung, sind gesellschaftlich globale Referenzpunkte.

Deshalb gibt es auch seit einigen Jahren den Hang zur gutbürgerlichen Küche; einen Trend, der über die Speisen hinaus geht und auch vor der Atmosphäre der Lokale nicht haltmacht. Gut so! Eigentlich.

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FLEISCHEREI

Und ich werde mich dem Fleisch hingeben, jeden Tag.

Wieder ein Fleischlokal. Berlin im Steak- und Burgerwahn. Das Filetstück wurde ja schon besucht, jetzt kam die Fleischerei dran.

Beide kann man allerdings nur bedingt vergleichen, zu unterschiedlich scheint der zumindest artikulierte Anspruch ans Fleisch. Beide relativ neu, relativ stylisch; Schnittmenge gibt’s nicht beim Filet, dafür beim Zielpublikum.

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DIEKMANNS AUSTERNBAR

Im gigantischen Hauptbahnhof gelegen, steht das Restaurant für
Delikatesse höchster Güte. Zwischen insgesamt sechs verschiedenen
Austernarten kann der Gast wählen.

Man fühlt sich von aristrokratischem Blute, wenn man mit einem Glas
gekühlten Weisswein in der Hand die noch lebende Meeresfrucht in den Schlund
gleiten und dabei seinen Blick über das reisende Volk in Europas
größten Bahnhof streichen lässt.

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